Santander-chefin botín fordert: ki-wandel als schlüssel zum erfolg
Die digitale Transformation ist in vollem Gange, und die Frage, wie Unternehmen und Gesellschaft sich anpassen, steht im Fokus. Ana Botín, Präsidentin von Banco Santander, hat auf der Präsentation des CYD 2025-Berichts einen klaren Appell formuliert: Die Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist nicht nur eine technologische Notwendigkeit, sondern eine tiefgreifende kulturelle Herausforderung.

Die mentalität als größter bremsklotz
Botín betonte, dass die Einführung von KI eine Frage der Veränderung der Unternehmenskultur sei, „das Schwierigste überhaupt“. Es gelte, die Arbeitsweise grundlegend zu überdenken. Die Bankerin sieht hier vor allem die Bildung im Blick. „Wenn wir die Art und Weise, wie wir lernen, verändern, verändern wir auch die Art und Weise, wie wir arbeiten. Und wenn wir die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern, hat das einen direkten Einfluss auf unser Wachstum und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb liegt unsere Zukunft in den Klassenzimmern.“
Der KI-gesteuerte Fortschritt bietet laut Botín eine „Chance, die Produktivität zu vervielfachen“. Doch das ist nur möglich, wenn Unternehmen bereit sind, alte Denkmuster aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Die traditionelle Hierarchie und starre Strukturen müssen Platz machen für Agilität und Innovation. Denn die Konkurrenz schläft nicht, und wer die KI-Revolution verpasst, riskiert, den Anschluss zu verlieren.
Die Präsidentin von Banco Santander ermutigte Universitäten, weiterhin eine Vorreiterrolle bei sozialen Veränderungen einzunehmen und als Leuchttürme für die digitale Transformation zu fungieren. Es geht nicht nur darum, Studenten mit technischem Know-how auszustatten, sondern auch darum, sie zu befähigen, kritisch zu denken, kreativ zu sein und sich schnell an neue Situationen anzupassen. Die Zukunft wird denjenigen gehören, die bereit sind, sich ständig weiterzuentwickeln und zu lernen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Unternehmen, die frühzeitig in KI investieren und ihre Mitarbeiter entsprechend schulen, verzeichnen bereits heute eine deutliche Steigerung ihrer Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Ein Beispiel: Eine Studie von McKinsey Consulting schätzt, dass KI bis 2030 einen Mehrwert von bis zu 13 Billionen Dollar für die Weltwirtschaftgenerieren könnte. Das ist ein enormer Anreiz, die notwendigen Veränderungen vorzunehmen.