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T-mobile und verizon: wer lügt besser über sparangebote?

Ein Schlammerfeuer der Anschuldigungen zwischen T-Mobile und Verizon eskaliert – und die Kunden scheinen weder dem einen noch dem anderen zu trauen. Während der Wettbewerb zwischen den Mobilfunkanbietern immer hitziger wird, scheinen Werbekampagnen, die sich gegenseitig den schwarzen Pauschalbrief zuspielen, zur Normalität geworden. Aber helfen sie wirklich dabei, Kunden zu gewinnen?

Die leser haben entschieden: beide sind irreführend

Die leser haben entschieden: beide sind irreführend

Der aktuelle Zoff begann mit Verizon, das T-Mobile für dessen Werbeversprechen zum „Better Value“-Tarif kritisierte. Demnach übertreibe T-Mobile die tatsächlichen Ersparnisse, die Neukunden erwarten können. T-Mobile konterte mit ähnlichen Vorwürfen gegen Verizon und bemängelte die Tendenz des Konkurrenten, negative Meinungen zu unterdrücken. Eine Umfrage unter unseren Lesern brachte ein eindeutiges Ergebnis: Ganze 52 Prozent der Teilnehmer (2.813 von 5.386) empfanden die Kampagnen beider Anbieter als irreführend. 41 Prozent (2.190) sahen lediglich Verizon in der falschen Rolle, während nur ein geringer Teil (6 Prozent bzw. 300) T-Mobile als den Hauptverantwortlichen für die Verwirrung betrachtete. Die restlichen 2 Prozent fanden keine der Kampagnen irreführend.

Die Diskrepanz liegt im Detail: Was genau verstehen Verizon und T-Mobile unter „Wert“ und „Transparenz“? Verizon wirft T-Mobile vor, in die Berechnung der Ersparnisse auch „unnötige Extras“ wie digitale Bundles und Satellitenkonnektivität einzubeziehen, die Kunden möglicherweise gar nicht benötigen. Zudem soll T-Mobile suggerieren, die Ersparnisse resultierten ausschließlich aus den Kernleistungen wie Anrufen, SMS und Datenvolumen. T-Mobile kontert mit dem Argument, dass die Kampagne von Verizon in Wahrheit ein Eingeständnis sei, dass T-Mobile tatsächlich höhere Ersparnisse biete. Darüber hinaus weist T-Mobile darauf hin, dass Verizon selbst ähnliche Praktiken anwende, die nun kritisiert werden.

Die Ergebnisse unserer Umfrage deuten darauf hin, dass T-Mobile und Verizon mit diesem ständigen Gezänk lediglich den eigenen Ruf schädigen. Während die öffentliche Wahrnehmung der „Big Three“ ohnehin zu kämpfen hat, drohen diese Diffamierungskampagnen, das Vertrauen der Konsumenten weiter zu untergraben. Statt sich in gegenseitige Schuldzuweisungen zu verlieren, sollten die Anbieter besser darauf achten, was sie ihren Kunden bieten.

Statt den Finger auf den Konkurrenten zu richten, wäre es klüger, die eigenen Stärken hervorzuheben. Denn am Ende entscheiden nicht leere Versprechungen, sondern echte Vorteile für die Nutzer.