Schockierende Enthüllungen: Kriminelles Netzwerk „Prinz-Gruppe“ entlarvt – 15 Milliarden Dollar gestohlen!
Ein globales netzwerk der kriminalität
Das US-Justizministerium hat brisante Dokumente über die „Prinz-Gruppe“ aus Kambodscha veröffentlicht. Die Details sind schockierend: Eine Armee von Callcenter-Mitarbeitern lebte unter Zwang in einer Art Gefängnis, gequält und bedroht, um Tausende von Menschen durch die betrügerische Methode des „Romance Baiting“ zu erpressen. Diese Romance-Baiting-Masche, auch bekannt als „Schweine-Schlachtung“, ist eine perfide Form der Liebe-Betrugs, bei der Opfer durch gefälschte romantische Beziehungen ausgenutzt werden.
Die „schweine-schlachtung“-methode
Die Täter bauen eine emotionale Bindung zu ihren Opfern über soziale Medien oder Dating-Apps auf. Sobald das Vertrauen gewonnen ist, locken sie mit vermeintlich sicheren Investitionen in Kryptowährungen. Das Ergebnis: Die Opfer verlieren ihr gesamtes Erspartes, während die Kriminellen spurlos verschwinden. Die Polizei rät jedoch von der Bezeichnung „Schweine-Schlachtung“ ab, um die Betroffenen nicht zusätzlich zu verletzen. Diese Taktik ist extrem effektiv und hat bereits unzählige Opfer weltweit gefordert.
Ein vermögen in höhe von 15 milliarden dollar
Die „Prinz-Gruppe“ operiert seit 2015 und verfügt über ein Netzwerk von über hundert Unternehmen in 30 Ländern. Diese Firmen dienen dem Geldwäsche-System, das gestohlene Gelder in Kryptowährungen umwandelt und schließlich in Bargeld zurückführt. Die Summe der gestohlenen Gelder ist astronomisch: mindestens 13 Milliarden Euro! Ein Großteil davon – 15 Milliarden Dollar – konnte dank der Zusammenarbeit zwischen dem britischen FCDO und der US-Regierung beschlagnahmt werden. Ein Riesenerfolg, der aber noch lange nicht das Ende bedeutet.
Der kopf der schlange: chen zhi alias „vincent“
Der Kopf dieser kriminellen Organisation ist Chen Zhi, auch bekannt als „Vincent“. Er befindet sich weiterhin auf freiem Fuß und die Bande ist weiterhin aktiv. Berichten zufolge hat er einen Großteil des erbeuteten Geldes für einen luxuriösen Lebensstil ausgegeben, darunter Yachten, Privatjets und Villen auf der ganzen Welt. Er soll sogar ein Gemälde von Picasso in New York versteigert haben. Seine Straffreiheit ist ein Dorn im Auge der Ermittler.
Hacker-unterstützung und ausgeklügelte methoden
Die „Prinz-Gruppe“ wurde von der GXC Team unterstützt, einer Gruppe von Hackern, die Ransomware-Kits und KI-gestützte Tools für die Betrugsmaschen entwickelten. Sie verkauften diese Tools an andere Kriminelle. Zudem nutzte die Organisation Millionen von Telefonnummern, um ihre Opfer zu kontaktieren. Die gewählten Methoden sind hochprofessionell und schwer zu durchschauen. Es handelt sich um ein hochkomplexes System.
Die opfer: tausende weltweit
Die Opfer der „Prinz-Gruppe“ zählen in die Tausende und kommen aus allen Altersgruppen und aus vielen verschiedenen Ländern. Sie alle wurden durch die ausgefuchste Romance-Baiting-Masche um ihr Erspartes gebracht. Die Beschlagnahmung von 15 Milliarden Dollar ist zwar ein bedeutender Erfolg, aber die „Prinz-Gruppe“ stellt weiterhin eine Gefahr dar, solange sie nicht vollständig zerschlagen wird. Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen und die Jagd nach „Vincent“ geht weiter.
| Land | Anzahl der Unternehmen |
|---|---|
| Kambodscha | Hauptquartier |
| Diverse | Über 100 in 30 Ländern |