ki-boom! wer verdient wirklich an der künstlichen intelligenz-revolution?

Die überraschende wahrheit: niemand macht mit ki-modellen geld

Die künstliche Intelligenz, das große Versprechen der Zukunft, steckt in einem finanziellen Dilemma. Keine einzige Firma, die derzeit an großen Sprachmodellen arbeitet, schreibt Gewinne. Im Gegenteil: massive Verluste sind die Regel. Der Hype um KI hält sich hartnäckig, doch die Rentabilität lässt auf sich warten – zumindest vorerst. Ein Name profitiert jedoch enorm von diesem Trend: Nvidia.

Nvidia: der profiteur im hintergrund

Nvidia: der profiteur im hintergrund

Während die KI-Unternehmen rot im Minus schreiben, schwimmt Nvidia im Geld. Der Chip-Hersteller dominiert nahezu den Markt für KI-Chips (GPUs) und ist der stille Nutznießer des globalen Hypes. Doch auch Nvidia hat ein Eigeninteresse daran, dass die KI-Firmen nicht untergehen, denn ihre Einnahmen hängen davon ab. Deshalb investiert das Unternehmen in rasantem Tempo.

Riesen-investitionen: nvidia setzt auf musk und openai

Nvidia hat bereits 100 Milliarden Dollar in OpenAI investiert und weitere 5 Milliarden in Intel. Nun folgt eine weitere Großinvestition: 2 Milliarden Dollar in Elon MusksxAI. Diese Investitionen sind Teil eines komplexen Kreislaufs, in dem sich die Akteure gegenseitig unterstützen, in der Hoffnung, dass die KI-Branche endlich Gewinne abwirft.

Xai schnappt sich cash: eine runde voller millionen

xAI konnte in einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde stolze 20 Milliarden Dollar einsammeln, wovon Nvidia 2 Milliarden beisteuert. Neben Nvidia beteiligten sich auch andere Investmentfonds und Gruppen an der Finanzierungsrunde. Das Geld soll vor allem für den Bau des Colossus 2 Rechenzentrums verwendet werden - ein Projekt, das mit umstrittenen, stark umweltschädlichen Turbinen betrieben werden soll.

Ungewöhnliche deals: aktien statt cash

Im KI-Geschäft werden Geschäfte oft anders abgewickelt, als man es von traditionellen Geschäftsmodellen kennt. Geld fließt nicht immer direkt. Stattdessen tauschen Unternehmen Aktien oder versprechen zukünftige Einnahmen. So baut OpenAI beispielsweise Rechenzentren mit Hardware von AMD, im Gegenzug erhält AMD Anteile am Unternehmen. Ein ähnliches Modell gilt für die Nvidia-Investition in OpenAI.

Die drohende ki-blase: ein tickende zeitbombe?

Die aktuelle Situation gleicht einem Kreislauf: Nvidia und AMD investieren in KI-Unternehmen, in der Hoffnung auf zukünftige Gewinne. Doch die gesamte Struktur basiert auf einem einzigen, fragilen Fundament: dem Erfolg der Künstlichen Intelligenz. Wenn Nutzer und Unternehmen keine KI-Dienste und -Software abonnieren, könnte die KI-Blase platzen und eine Wirtschaftskrise auslösen, die alle bisherigen in den Schatten stellt. Elon Musk kündigt zudem die Einführung von Grokipedia an - seiner Version von Wikipedia, in der Fakten angeblich angepasst werden können, wenn sie nicht zur eigenen Sichtweise passen.

Colossus 2: umweltschädlicher daten-riese

  • Colossus 2: Das neue Rechenzentrum von xAI soll mit umstrittenen Gasturbinen betrieben werden.
  • Finanzierung: Die GPU-Käufe werden über ein spezielles Zweckvehikel abgewickelt, das die Hardware kauft und xAI mietet.
  • Ziel: Die Investoren hoffen, dass die Einnahmen aus den ersten fünf Jahren die Kosten für die GPUs decken.
UnternehmenInvestition in xAI (Mrd. Dollar)
Nvidia2
Weitere Investoren18