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iPhone Air: Apples Antwort auf Samsung – Ist er wirklich so gut?

Das warten hat ein ende: apples schlankstes smartphone ist da!

Apples neuester Coup, das iPhone Air, ist endlich auf dem Markt. Lange haben Fans auf ein ultraleichtes iPhone gewartet, doch die ersten Eindrücke auf dem Papier waren eher gemischt. Nach zwei Wochen intensiven Tests ist klar: Apple hat es geschafft, ein Design zu kreieren, das überzeugt, auch wenn es nicht gerade revolutionär ist. Doch es gibt auch einen entscheidenden Schwachpunkt, der die Begeisterung trüben könnte. Ist das iPhone Air wirklich ein Game-Changer?

Jony ivs vermächtnis und das plateau-design

Es scheint, als hätte der legendäre Designer Jony Ive, der Apple vor einigen Jahren verlassen hat, Grund zur Genugtuung. Das iPhone Air setzt auf ein elegantes Plateau-Design, das Apple bisher bei anderen Modellen vermieden hat. Dieses Feature, das nun fast alle neuen iPhones ziert, ist ein echter Hingucker. Doch Apple ist nicht der Erfinder dieser Design-Technik. Oppo war bereits 2022 mit dem Find X5 Pro einen Schritt voraus – ein Modell, das mir persönlich immer noch besser gefällt.

Das plateau: mehr als nur ein schönheitsmerkmal

Das plateau: mehr als nur ein schönheitsmerkmal

Während das Plateau des iPhone Air einen klaren Zweck erfüllt – es ermöglicht eine Reduzierung der Dicke auf beeindruckende 5,6 Millimeter, indem es Komponenten unterbringt – wirkt es bei den größeren iPhone 17 Pro Modellen eher wie ein unnötiges Dekorationselement. Das Design wirkt überladen, besonders im Vergleich zum schlanken und eleganten Air. Es ist ein Beispiel dafür, wie Apple zwar eine Idee adaptiert, aber nicht immer die beste Umsetzung liefert.

Ultraleichtgewicht-krieg: apple gegen samsung

Ultraleichtgewicht-krieg: apple gegen samsung

Apple mag nicht der Pionier im Bereich der Ultraleichtgewicht-Smartphones sein. Diese Ehre gebührt Samsung, dessen Galaxy S25 Edge im Mai mit nur 5,8 Millimetern Dicke eine neue Messlatte setzte. Das iPhone Air setzt jedoch auf eine noch schlankere Silhouette mit seinen 5,6 Millimetern und gewinnt so die Schlacht um die dünnsten Abmessungen. Allerdings gibt es noch schlankere Geräte – die faltbaren Modelle von Honor, Samsung und Oppo erreichen mit weniger als 5 Millimetern eine noch beeindruckendere Dicke.

Komfort und ergonomie: apples trumpfkarte

Komfort und ergonomie: apples trumpfkarte

Trotzdem hat das iPhone Air einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten: Es liegt angenehm in der Hand. Die leicht gerundeten Kanten verhindern unangenehmes Eindrücken und sorgen für einen sicheren Halt. Ironischerweise kehrt Apple nach Jahren mit kantigen Designs zu einer dreidimensionalen Form zurück – mit großem Erfolg. Das iPhone Air beweist, dass ein harmonisches Design mehr zählt als reine Spezifikationen.

Die schwachstelle: der akku

Die schwachstelle: der akku

Der größte Knackpunkt des iPhone Air ist zweifellos der Akku. Mit einer Kapazität von 3.165 mAh ist er deutlich kleiner als bei vielen aktuellen Smartphones. Wer zu Nomofobie neigt – der Angst, ohne Smartphone auskommen zu müssen – sollte das iPhone Air besser meiden. Ein Tag intensiver Nutzung, inklusive Spielen und Videoaufnahmen, führt schnell zu einer Entladung des Akkus. Apple bietet zwar eine MagSafe-Powerbank an, aber die Kombination aus Powerbank und Hülle nimmt dem Air seinen größten Reiz – die schlanke Silhouette.

Innovation bleibt auf der strecke

Apple verpasst es erneut, technologisch die Nase voran zu haben. Während andere Hersteller seit Generationen auf Silizium-Kohlenstoff-Akkus setzen, die ultradünne Designs wie bei den faltbaren Modellen von Honor, Samsung, Huawei und Oppo ermöglichen, bleibt Apple hinter den Erwartungen zurück. Das iPhone Air leidet unter dieser Innovationslücke, sowohl in Bezug auf die Akkulaufzeit als auch auf das Designpotenzial.