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Apple-Skandal: Mitarbeiter musste seinen Namen ändern – wegen Samsung!

Ein name, der zum albtraum wurde

Die Rivalität zwischen Apple und Samsung kennt keine Grenzen – und hat in diesem Fall einen ehemaligen Apple-Mitarbeiter das Leben zur Hölle gemacht. Sam Sung, ein Name, der ironischerweise an den größten Konkurrenten Apples erinnert, wurde im Jahr 2012 zum unfreiwilligen Internetphänomen. Die Geschichte ist so absurd, dass sie fast unglaublich klingt: Ein einfacher Arbeitsplatz wurde zur Quelle von Angst und schließlich zur Notwendigkeit, den eigenen Namen zu wechseln.

Der virale moment: reddit und der notruf

Sam Sung, damals gerade 20 Jahre alt und nebenbei bei Apple tätig, erinnert sich noch gut an den Tag, an dem sein Leben auf den Kopf gestellt wurde. Er befand sich in seinem Nebenjob, als sein Telefon unaufhörlich klingelte. “Ich dachte, etwas Schlimmes sei passiert, vielleicht ein Todesfall in der Familie,” erzählt er in einem Interview mit Business Insider. Doch es war etwas noch Unglaublicheres: Er war auf Reddit, einer damals noch wenig bekannten Plattform, zum Trendthema geworden.

Die eskalation: apple greift ein

Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell, und schon wenige Stunden später erhielt Sam Sung zahlreiche Anrufe von seiner Apple-Filiale. Jemand hatte ein Foto seiner Visitenkarte ins Internet gestellt, und plötzlich stand sein Name im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. “Ich war in Panik,” gesteht er. Die Situation eskalierte, als Apple reagierte und die Mitarbeiter in der Filiale in Glasgow, Schottland anwies, ihn nicht zu identifizieren, sollten Kunden nach ihm fragen.

Der letzte ausweg: namensänderung

Die Angst, seinen Job zu verlieren, trieb Sam Sung schließlich dazu, eine drastische Entscheidung zu treffen: Er änderte seinen Namen. Er wählte Struan, inspiriert von einem seiner Lieblingsorte in Schottland. Er wollte einfach nur unbeschwert arbeiten können, ohne ständig an den viralen Gag erinnert zu werden. Die ganze Situation war für den jungen Mann, der gerade erst seine Karriere begonnen hatte, eine traumatische Erfahrung.

Von schottland nach vancouver: ein neuanfang

Im Jahr 2014 verließ Sam Sung (jetzt Struan) den Einzelhandel und zog nach Vancouver, Kanada, um seine Karriere als Vertriebsmitarbeiter voranzutreiben. Er wollte einen sauberen Schnitt machen und der Vergangenheit entkommen. Die Episode hatte ihn jedoch nachhaltig geprägt und lehrte ihn eine wichtige Lektion über die Macht des Internets und die Bedeutung von Datenschutz.

Gute tat trotz skandal: spende für wohltätige zwecke

Um die Vergangenheit abzuschließen, beschloss Sam Sung, eine seiner alten Visitenkarten und Teile seines alten Apple-Uniforms zu versteigern. Die Einnahmen gingen an die Wohltätigkeitsorganisation Children’s Wish. Trotz eines Verkaufspreises von nur etwa 2.500 Euro sorgte die Auktion für einen beachtlichen Zustrom an Spenden – ein positiver Abschluss einer sonderbaren Geschichte. Die Geschichte zeigt auf humorvolle, aber auch beunruhigende Weise, wie schnell ein Name im Internet viral gehen kann und welche Konsequenzen das für das Privatleben einer Person haben kann.